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Flexseal Stellungnahme zur DIN EN 16397

Datum: 16/12/2016


Sehr geehrte Damen und Herren!

Seit einiger Zeit verbreitet der Außendienst eines Mitbewerbers Behauptungen über den Vertrieb von Dichtmanschetten ab 2017, die nicht den Tatsachen entsprechen:

Dieser unterrichtet seine Kunden, daß ab 2017/2018 nur noch Manschetten mit den neuen Anforderungen der DIN EN 16397 in den Markt gebracht werden dürfen.

Man sei dann der Einzige, der normgerecht liefern könne.

Klarstellung:

Es ist eine neue Norm (DIN EN 16397 Teil 1 und 2) für Rohrmanschetten erarbeitet worden, die auch in Brüssel schon veröffentlicht ist. Die Flexseal GmbH ist als einziger Rohrverbindungshersteller Mitglied im deutschen Normenausschuß, der diese neue Norm mit entwickelt hat.

Da jedoch einige EU Länder Einspruch gegen Teile dieser Norm eingereicht haben, ist diese noch NICHT in Kraft.

Aus diesem Grund wurde die alte DIN EN 295-4 noch NICHT zurückgezogen, ist also derzeit noch gültig. Wann die neue Norm und damit deren relevante Änderungen gültig werden, ist derzeit noch nicht abzusehen.

Gleichzeit kursiert ein Schreiben vom 21.09. 2016,

Verfasser: Technischer Leiter des o.g. Mitbewerbers, welches folgende Richtigstellungen erfordert:

Neben einigen unstrittigen Punkten (Materialeinsatz von Elastomeren nach DIN EN 681-2 und -3, Temperaturwechseltest, Brandschutzanforderungen) wird folgendes behauptet:

1) „Die Kombination einer Abdichtung, wie Elastomer/Kunststoff/Spanneinheit (Edelstahl) ist nicht erlaubt. Die Abdichtung hat grundsätzlich nur mit Elastomer/Spanneinheit (Edelstahl) zu erfolgen.“

Richtig ist:

In der neuen Norm ist der Einsatz von Kunststoffen für die Abdichtung nicht erwähnt, d.h. sie ist explizit nicht verboten, solange die anderen Materialen (Edelstahl und Elastomere) in den geforderten Materialkonfigurationen und Dicken zum Einsatz kommen.

2) „Das Befestigungsverfahren von Scherbändern und Spanneinheiten muss einer Mindestkraft von 6000 N standhalten. Als Verfahren werden Clinchen, Durchsetzfügen und Toxen vorgeschrieben.“

Richtig ist:

Die Mindestkraft von 6000 N ist wie schon in der DIN EN 295-4 vorgeschrieben. Unter Punkt 5, Prüfverfahren, Unterpunkt 5.2.2. der neuen DIN EN 16397-2 wird aufgeführt: „Der Prüfling ist vorzubereiten, in dem eine unperforierte Spanneinheit durch Schweißen, Clinchen oder einem vergleichbaren Verfahren ........ verbunden wird“.

Das Clinchen, Durchsetzfügen und Toxen ist in der neuen Norm nun zusätzlich erlaubt, jedoch ist die Schweißtechnik nicht untersagt. Schweißen als Verbindungstechnik ist also ausdrücklich weiterhin erlaubt. Dies widerspricht den Ausführungen des Mitbewerbers.

Somit entsprechen auch zukünftig nach Einführung der neuen Norm die Manschetten und Rohrverbindungen von Flexseal selbstverständlich den geforderten Standards.

Sollten Sie zu der Norm und deren Auswirkungen noch Fragen haben, so können Sie uns jederzeit als Mitglied im Normenausschuß ansprechen.